Lasertherapie - Behandlung störender Hautveränderungen

Die Einführung und kontinuierliche Weiterentwicklung von hochwertigen Lasergeräten in der Dermatologie hat die Behandlungsmöglichkeiten des Hautarztes immens erweitert. Mithilfe unterschiedlicher Laser können – anders als mit dem Skalpell – Hautveränderungen auf gewebeschonende Art schichtweise abgetragen oder sogar nur vorrangig einzelne Hautstrukturen wie Äderchen, Haare oder Pigmentzellen zerstört werden. Einerseits besitzen wir die kassenärztliche Ermächtigung zur Behandlung von Feuermalen. Andererseits hat sich die Lasertherapie zu einer Domäne in der ästhetischen Dermatologie und der sog. Anti-Aging-Medizin entwickelt. Da unsere Hautarztpraxis über sechs verschiedene Lasergeräte verfügt, können wir – sofern von Ihnen gewünscht –  eine sehr große Bandbreite ärztlicher Behandlungen zur optischen Verschönerung Ihrer Haut als individuelle Gesundheitsleistungen anbieten. Wie auch in anderen Teilgebieten der ästhetischen Medizin ist zu betonen, dass die betreffende Hautveränderung und Ihr Hauttyp für die Therapie mit einem speziellen Lasergerät geeignet sein muss, um ein ästhetisch optimales Ergebnis erzielen zu können. Für einen guten Behandlungserfolg ist es zudem wichtig, dass Sie in den Wochen vor und nach der Lasertherapie auf eine übermäßige Sonnenbräunung verzichten.

Blutgefäß-Laser

Blutgefäßlaser dienen zur Entfernung von erweiterten roten Äderchen. Diese sind häufig auffällig auf Nase und Wangen als sog. Teleangiektasien im Rahmen einer Couperose zu finden, andererseits als Blutschwämmchen (Hämangiome), die im Laufe des Erwachsenenalters am ganzen Körper, insbesondere aber am Rumpf entstehen. Zudem treten sie bereits zur Geburt als umschriebene, flächenhafte Feuermale auf, die in der Kindheit zunächst hellrot sind und im Erwachsenalter eine rotbläuliche Färbung entwickeln können. Die Energie des Laserlichts wird insbesondere vom Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, aufgenommen und führt zu einer Koagulation bzw. Verödung der betroffenen Äderchen. Eine örtliche Betäubung ist nur in Ausnahmefällen erforderlich. Im Laufe der Therapie kommt es lediglich zu einer vorübergehenden reflexhaften Rötung, die für etwa ein bis zwei Tage anhält. Hin und wieder treten über den behandelten Äderchen kleine Krüstchen auf, die aber in aller Regel ohne auffällige Narben abheilen. Lediglich bei sehr dicken Äderchen oder großen Blutschwämmchen ist von einer leichtgradigen, aber meist unscheinbaren Narbenbildung auszugehen. Bitte bedenken Sie, dass bei der Behandlung der Couperose in aller Regel eine mehrmalige Behandlung erforderlich ist, um eine weitgehende Rückbildung der Teleangiektasien zu erreichen.

Unser KTP-Laser ist zur Entfernung ganz feiner Äderchen sehr gut wirksam. Er eignet sich daher zur Behandlung der Couperose und von kleinsten Blutschwämmchen. Des Weiteren können wir damit auch hellrote Feuermale aufhellen. Unser Argon-Laser kommt bei uns in erster Linie für größere Hämangiome und auch für die meist hartnäckigen spinnenartigen Blutschwämmchen (Spider-Nävi) in Betracht. Obwohl es sich hierbei um meist einzelne Blutgefäßveränderungen handelt, können auch hier Folgebehandlungen notwendig werden. Der Photoderm ist eine hochenergetische Blitzlampe und kommt speziell zur Entfernung flächenhafter Rötungen, z.B. der Erythrosis interfollicularis colli im Halsbereich, die ansonsten nur sehr schwer behandelbar ist, zum Einsatz.